Französisch-Guayana – erste Eindrücke aus dem Dschungel Europas
Die Märzexpedition von AquaNet nach Französisch-Guayana ist gestartet.
Nach einem problemlosen Flug erreichen wir abends Französisch-Guayana. Jetzt müssen wir nur noch zu unserer Unterkunft, der Emerald Jungle Village von Joep Moonen.
Im März regnet es nicht so stark in den Guayana-Ländern. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die seltenen Erdfresser Retroculus septentrionalis finden, ist deshalb groß.
Aber es gibt mehr zu entdecken! Mura ist ganz scharf auf Garnelen und Schnecken.
Zwar ist die Wirbellosen-Szene stark von den Zuchtformen der Bienengarnelen geprägt, doch auch in Südamerika gibt es interessante Crustaceen.

Das "Emerald Jungle Village" am Rande des Dschungels wird in den nächsten Tagen unser Hauptquartier sein.

Endlich, die Landung. Draußen schlägt uns sofort die muffige Wärme des südamerikanischen Regenwalds entgegen.
Französisch-Guayana ist ein Überseedépartement und eine Region Frankreichs. Das Land ist so groß wie Österreich mit nur 210.000 Einwohnern. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Lübeck oder Recklinghausen.
Der größte Teil des Landes ist bedeckt mit tropischem Regenwald. Das Klima ist feucht-warm mit einer Durchschnittstemperatur von 28° C. Da trinkt man schnell ein Bierchen zuviel.

Mura und "Messer" beim ersten Fritz-Bräu. Dieses Bier kommt nicht aus Deutschland sondern aus dem Elsass. Schnell trinkt man zuviel davon...

Die "Puffing snake" der Gattung Pseustes ist in Südamerika weit verbreitet. Sie ist schwach giftig, hat aber nur kleine Zähne.

Die großen Tausendfüssler sind harmlos und bei Terrarianern beliebt. Beeindruckend, wie diese Tiere ihre vielen Füße koordinieren.
Am ersten Tag fahren wir nicht weit. In einem schattigen Bach in der Nähe der Unterkunft soll die Suche nach Wirbellosen beginnen.

Mura und "Messer" wollen jetzt "Fish or Shrimps". In diesem schattigen Regenwaldbach sieht es viel versprechend aus.







