Französisch-Guayana – erste Ausbeute und nette Mitbewohner

Mit Überraschungen muss man immer rechnen. Diese Rotfuss-Vogelspinne (Avicularia metallica) hat es sich in der Dusche bequem gemacht.
Die ersten Tage waren anstrengender als erwartet. Deshalb haben wir wieder nur eine kleine Tour in die nähere Umgebung unternommen.
Immerhin konnte Mura so vier bis fünf Arten von Garnelen erbeuten. Und “Messer” gingen einige Zwergbuntbarsche ins Netz.
Morgen wird es ernst. Dann fahren wir ´runter zum Oyapock, das ist der Grenzfluss zwischen Französisch-Guayana und Brasilien.
Dort wollen wir L-Welse und die seltenen Buntbarsche der Gattung Retroculus fangen. Hoffentlich spielt das Wetter mit.
Bei starken Regenfällen schwellen die Gewässer schnell an und werden trübe. Dann ist der Fischfang nicht möglich.

Mura und Messer beim Aufbauen der Hälterungsanlage. Hier können die Tiere locker zwei bis drei Wochen gehältert werden.

Dieser tolle Taggecko beobachtet die Arbeiten. Immer wieder erstaunlich, wie viele Tiere allein im Bereich der Unterkunft leben.
Eine beschattete Hälterung mit Luftversorgung und der Möglichkeit des Wasserwechsels lohnt sich für eine größere Expedition auf jeden Fall. Ernst-Otto hat damit schon seit über 20 Jahren Erfahrung und deshalb geht der Aufbau ruck-zuck.

In der Hälterung krabbeln die ersten unbekannten Garnelen. Wir gaben ihr den Arbeitsnamen Macrobrachium spec. "Montagne Cheveou".
Der Monat März gehört nicht zur klassischen Trockenzeit in Französisch-Guayana, aber es regnet viel weniger als sonst. Dadurch sind die meisten Gewässer noch recht klar und der Fischfang ist möglich.





