Französisch-Guayana – Neue Garnelen aus den Kaw-Bergen

Einer der schönsten Killifische überhaupt. Der Blaustreifenbachling (Rivulus xiphidius) aus den Kaw Bergen.
Die geplante Tour zum Rurota See (Lac Rurota) ist leider buchstäblich ins Wasser gefallen. Wegen Erdrutschen musste die einzige Straße dorthin gesperrt werden.
Aber als Aquarianer muss man bekanntlich flexibel sein. Kurzentschlossen sind wir noch einmal in die nahen Kaw Berge gefahren.
Und es hat sich gelohnt. Wir haben die wunderschönen Rivulus xiphidius gefangen und auch weitere neue Garnelenarten entdeckt.
Die Wirbellosen in Französisch-Guayana sind kaum erforscht. Hier wird zukünftig noch einiges zu erwarten und zu berichten sein.

Neue Langarmgarnele als CPO verkleidet. "CPO" nennt man die orangefarbene Zuchtform des Zwergkrebses "Cambarellus patzcuarensis".

Längsstreifen machen schlank. Eine sehr attraktive Langarmgarnele aus einem Regenwaldbach in den Kaw Bergen.

Nannacara anomala steht N. aureocephalus in der Schönheit nicht nach. Diese Zwergbuntbarsche sind auch für Anfänger geeignet.
Man kann nicht immer nur im Regenwald nach neuen Tieren Ausschau halten. Ab und zu sollte auch ´mal Urlaubsfeeling aufkommen.
Die Küste Französisch-Guayanas ist zwar sehr schön und es gibt auch tolle Strände. Leider ist der Ozean hier total trübe und hellbraun. Woher kommt das?
Der Amazonas mündet etwa 500 km weiter südlich in den Atlantik. Er führt gigantische Mengen an Sediment mit.
Durch die südliche Äquatorialströmung wird das trübe und hellbraune Wasser bis in den Golf von Mexiko geleitet. Dabei verliert es immer mehr von seiner Sedimentfracht.
Vor Französisch-Guayana ist die Verschmutzung noch sehr stark. Da macht das Schwimmen im Meer natürlich keinen Spaß.




