Außergewöhnliche Aquarianer: Ernst-Otto von Drachenfels
Laut Studie sollen sich derzeitig ca. 2.000.000 Aquarien in deutschen Haushalten befinden.
Mehr als 40 Aquarien hat Aqua-Szene im Haushalt von Ernst-Otto von Drachenfels entdeckt.
Der bekannte Biologe ist seit frühester Jugend Aquarianer. Immer wieder zieht es ihn in fremde Länder und Kontinente, um Tiere im natürlichen Lebensraum zu beobachten.
Viele seiner Aquarienbewohner hat er mit behördlicher Genehmigung selbst vor Ort gefangen und nach Deutschland eingeführt.
Diese werden mit Unterstützung seiner Familie gepflegt und haben schon etliche Nachkommen für interessierte Hobbyaquarianer produziert.
Um seine hungrigen Aquarienbewohner gut und gesund zu ernähren, verzichtet die Familie in den Sommermonaten gern auf die Nutzung des eigenen Swimmingpools.
Dort hat nämlich Ernst-Otto von Drachenfels seine Wasserflohzucht angesiedelt.

Nicht die Familienangehörigen, sondern eine reichhaltige Flohzucht tummelt sich im eigenen Swimmingpool.

Unterschiedliche Größen von Wasserflöhen gehen ins Netz. Eine willkommende Mahlzeit für die Aquarienfische.

Zuerst werden die Bewohner des riesigen Wohnzimmeraquariums versorgt. Die Tiere erkennen den kleinen Futterbehälter sofort.

Der Tisch ist reichlich gedeckt. Die nahrhafte Nahrung steigert die Gesundheit der Tiere und erhöht deren Lebensdauer.

Diese Seerose hat Ernst-Otto aus Französisch-Guayana eingeführt. Sie ist ein besonderes Highlight des Aquariums.
In der Zuchtanlage warten jede Menge hungrige Gesellen. Die gefangene Flohmenge wird gerade ausreichen, um die mehr als 40 Aquarien mit Futter zu versorgen. Und falls es doch nicht reichen sollte, im Pool schwimmt genug Nachschub.

In den Sommermonaten hat die Artemia-Zuchtanlage Pause. Eine eigene Flohzucht übernimmt die Proteinversorgung für die Fische.

Im Zuchtraum ist der Platz gut genutzt. Mehr als 40 Aquarien sind hier eingerichtet. Jede Nische wird genutzt.

Die kleinen Nachzuchten von Corydoras aeneus aus Fr.-Guayana sind Dank der guten Pflege gesund und munter.

Schnell hat Ernst-Otto seine Tiere versorgt. Die riesige Menge Wasserflöhe ist in erstaunlich kurzer Zeit verputzt.
Seine letzte Expedition, im März 2010, führte den Biologen nach Französisch-Guayana in Südamerika. Der extrem seltene Erdfresser “Retroculus septentrionalis” sollte nach 1987 zum zweiten Mal nach Deutschland eingeführt werden.
Aqua-Szene hat in mehreren Beiträgen über diese Expedition berichtet:
- Ariane ruft – Märzexpedition nach Französisch-Guayana
- Erste Eindrücke in Europas Dschungel
- Erste Ausbeute
- Wir haben ihn- Retroculus septentrionalis
- Neue Garnelen aus den Kaw Bergen
- Ein klarer Gebirgsbach
Leider konnte Ernst-Otto v. Drachenfels nur 3 Exemplare dieser Art ausfindig machen. Diese geringe Anzahl reicht nicht aus, um einen gesunden Zuchtstamm zum Erhalt der Tiere zu gründen. Aber im September 2010 geht es wieder in das Biotop der Retroculus septentrionalis, nach Französisch-Guayana.







