VIDEO: Was Takashi Amano nicht wusste oder “Mooskugeln einmal ganz anders”
Eigentlich sind Algen für jeden Aquarianer ein absolutes “No Go” im Aquarium.
Aber ein Vertreter der Algen hat den Weg in zahlreiche Aquarien gefunden und wird als Aquarienpflanze gehandelt, Aegaropilia linnaei.
An ihrem japanischen Naturstandort wird diese Grünalge Marimo genannt. Als Mari wird in Japan ein springender Spielzeugball bezeichnet und Mo ist ein Sammelbegriff für Pflanzen, die im Wasser wachsen.
In Deutschland ist diese gern gesehene Algenart unter dem Begriff “Mooskugel” bekannt und wird wissenschaftlich meist noch mit dem Synonym Cladophora aegagropila gehandelt.
Sie ist eine sehr robuste Aquarienpflanze und stellt an die Umweltbedingungen nur geringe Ansprüche.
Nur in extrem weichem Wasser bei gleichzeitig extrem hohen Wassertemperaturen können sich die Fasern der Algenkugel auflösen. Sie wird dann grau und stirbt schließlich ab.

Bei guter Beleuchtung erzeugt die Mooskugel viel Sauerstoff. Sie ist eine ideale Sammelstelle für nützliche Bakterien...

...und Mikronährstoffe. Mit Mulm durchsetzt, eignet sich die hübsche Kugel gut für neu eingerichtete Aquarien.

Die Alge ist sehr tolerant. Wassertemperaturen zwischen 5-28° C sowie bei ph-Werte zwischen 6 und 8 sind knackige Eckdaten.

Damit alle Seiten der kugeligen Grünalge Licht bekommt, sollte sie hin und wieder im Aquarium gedreht werden.
Aber für den einfallsreichen Aquarianer gibt es viel mehr Einsatzmöglichkeiten, um Aegaropilia linnaei ins “richtige Licht” zu setzen.
Beim 5. Internationalen Pflanzenwettbewerb “The Art of the Planted Aquarium” auf der Heimtiermesse 2012 in Hannover zeigte Michal Danielczyk…





