Felsen-Luder im Tanganjikasee – “Prinzessin von Sambia” geht fremd

Der Tanganjikasee ist einer der größten Seen in Zentralafrika. Er befindet sich wenige hundert Kilometer südlich des Äquators.

Der Tanganjikasee ist einer der größten Seen in Zentralafrika. Er befindet sich wenige hundert Kilometer südlich des Äquators.

Der Tanganjikasee wird von der Weltnaturschutzbehörde IUCN als einer der artenreichsten Orte der Welt bezeichnet.

Er ist der sechsgrößte und gleichzeitig der zweittiefste See der Erde.

Der Tanganjikasee ist die Heimat einer bemerkenswerten Vielzahl von Fischarten, von denen 95% nur dort leben, das nennt man “endemisch”.

Immer wieder zieht es Aquarianer, Wissenschaftler und Biologen an diesen See um seine Artenvielfalt und das Verhalten der einzigartigen Tierwelt zu beobachten und zu erforschen.

Bei dieser Gelegenheit stellten Wissenschaftler fest, dass es einige der Seebewohner mit der Treue nicht so genau nehmen.

Allen voran “Neolamprologus pulcher”. Diese Art gehört zur sogenannten “Prinzesinnen Gruppe” und scheint es recht wild zu treiben.

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Der König der Zierfische – Der Diskus

Diese Farbgebung der Diskus ist in Asien sehr beliebt, aber in Deutschland sehr umstritten.

Diese Farbgebung der Diskus ist in Asien sehr beliebt, aber in Deutschland sehr umstritten.

Der Diskus ist seit den 1960er Jahren der unbestrittene König in deutschen Aquarien.

Die Wildform des Diskus ist im Amazonasgebiet zu finden. Durch sein riesiges Verbreitungsgebiet von Iquitos (Peru) im Westen bis kurz vor Belem an der Atlantisküste Brasiliens sind die vielen Wildformen zu erklären.

Immer wieder haben findige Züchter in der Farbgebung ihre Fantasie spielen lassen. So finden sich die Könige auch in etwas ungewöhnlichen Farbkleidern wieder.

Asiens Züchter bevorzugen die Farben rot und orange. Sie spielen bis heute mit den meist in Deutschland umstrittenen Farben der Diskus.

Verantwortungsvolle Züchter beachten aber bei ihrer Kreativität, dass die Diskus nicht ihre natürlichen Farbstreifen verlieren.

Diese sind äußerst wichtig für die Komunikation der Tiere untereinander.

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Mbunas – Die Felsencichliden des Malawisees in Ostafrika

"Melanochromis auratus" war die erste Mbuna-Art, die um 1960 in Deutschland eingeführt wurde. Sie sorgte sofort für Furore.

"Melanochromis auratus" war die erste Mbuna-Art, die um 1960 in Deutschland eingeführt wurde. Sie sorgte sofort für Furore.

Der Malawisee (früher Nyassasee) ist mit nahezu 31.000 qkm Fläche und einer maximalen Tiefe von 700 m der drittgrößte See Afrikas und der neuntgrößte weltweit.

Er wird umrahmt von Bergketten, die an der Nordwestküste im südlichen Tansania bis zu 3.000 m hoch sein können.

An den Felsenrändern des Malawisees sind die Mbunas beheimatet. Es sind kleine bis mittelgroße Cichliden (Buntbarsche), die sich vom Aufwuchs der Felsen ernähren.

Diese Tiere sind nicht nur schöne Farbkleckse im Aquarium. Sie sind allesamt Maulbrüter und zeigen ein interessantes Verhalten.

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Geheimtipp für Einsteiger – Buntbarsche der Gattung Apistogramma

Apistogramma cacatuoides var. Dreifach-Rot ist ein schöner Blickfang im Aquarium und auch für Einsteiger geeignet.

Apistogramma cacatuoides var. Dreifach-Rot ist ein schöner Blickfang im Aquarium und auch für Einsteiger geeignet.

Zu den beliebtesten Aquarienfische gehören die Buntbarsche der Gattung Apistogramma. Viele Arten werden seit mehr als 25 Jahren im Fachhandel regelmäßig angeboten.

Darunter befinden sich auch zahlreiche Arten, die für den Einsteiger geeignet sind.

Buntbarsche der Gattung Apistogramma überzeugen nicht nur durch ihren schönen Anblick, sondern sie zeigen bei guter Pflege ein interessantes Balz- und Paarungsverhalten.

Für jeden Aquarianer ist es ein “Highlight”, wenn er einem Buntbarschpärchen bei der Brutpflege “über die Schulter schauen” darf.

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Ein Traum geht in Erfüllung 2 – Essen und Aquaristik in Taipeh (Taiwan)

Der Traum eines jeden Aquarianers. In Taipeh gibt es Petshops, die 24 Stunden geöffnet haben

Der Traum eines jeden Aquarianers. In Taipeh gibt es Petshops, die 24 Stunden geöffnet haben

In Taipeh, der Hauptstadt Taiwans, haben unsere Weltenbummler Mura Kilic (Kameramann bei AquaNet TV) und Dirk Reiter (Garnelenliebhaber u. Hobbyzüchter) keine Zeit, sich von der anstrengenden Anreise zu erholen.

Die Eindrücke, die sie in den ersten Stunden ihrer Ankunft gesammelt haben, halten ihren Adrenalinspiegel auf hohem Niveau.

In Taipeh haben Mura und Dirk ein sehr großes Spektrum der Aquaristik erspäht. Deshalb wollen sie nicht nur von Garnelen und Wirbellosen berichten, sondern auch von Fischen.

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Französisch-Guayana – Ein klarer Gebirgsbach, unerwartet paradiesisch!

Ein abendlicher Besucher im Zimmer. Die Aga- oder Riesenkröte Bufo marinus.

Ein abendlicher Besucher im Zimmer. Die Aga- oder Riesenkröte Bufo marinus.

Das wesentliche Ziel der Märzexpedition in Französisch-Guayana haben wir erreicht, nämlich den Fang von Retroculus septentrionalis. Und wir haben auch etliche Garnelenarten entdeckt und gefangen.

Deshalb wollen wir es in den letzten Tagen etwas ruhiger angehen lassen. Aber wie so oft kommt etwas dazwischen.

Wir bekamen einen “Geheimtipp”. “Fahrt zum Creek Matiti,” hieß es, “ein klarer Bach mit vielen Fischen.”

Als echte Vollblut-Aquarianer hielt es uns nicht mehr auf der Veranda. Wir sind los, um zu sehen was dieses Gewässer zu bieten hat.

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Französisch-Guayana – Wir haben ihn, Retroculus septentrionalis!

Die drei vom Oyapock. Im Hintergrund erstreckt sich das brasilianische Ufer.

Die drei vom Oyapock. Im Hintergrund erstreckt sich das brasilianische Ufer.

Um es gleich vorweg zu nehmen, wir konnten drei Exemplare des seltenen Retroculus septentrionalis fangen. Wenn alles gut geht, sollten die Tiere noch vor Ostern in Oberbayern im Aquarium schwimmen.

Das wären wahrscheinlich die ersten Exemplare seit 1987, die den Weg in die Aquaristik finden!

Die mit den Buntbarschen der Gattung Geophagus und Gymnogeophagus verwandten Tiere sind leider schwierig in der Zucht.

Nur wenigen Aquarianern ist überhaupt die Vermehrung von Retroculus bisher gelungen.

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