
(Foto: Angela v. Drachenfels) Dieser Edelkrebs (Astacus astacus) muss seinen Lebensraum mit amerikanischen Sonnenbarschen teilen.
Groß war die Freude, als Ernst-Otto von Drachenfels in einem Teich in der Nähe von Murnau (Oberbayern) eine gesunde Population an Edelkrebsen entdeckte.
Als anerkannter Biologe hat er sich der Aufgabe gestellt, weitere Untersuchungen über den Lebensraum dieser Tiere vorzunehmen.
Leider musste er feststellen, dass auch in diesem Gewässer die Fauna von rücksichtslosen Menschen verfälscht wurde.
Immer häufiger werden in heimischen Gewässern Wassertiere aus fremden Ländern ausgesetzt.
Bei der Bestandsaufnahme der Fauna des Teiches gingen Ernst-Otto von Drachefels einige amerikanische Sonnenbarsche ins Netz.
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Der Koi ist nicht nur in weiten Teilen Asiens ein beliebter Fisch. Längst hat er auch die Länder Europas und Nordamerikas erobert.
Nebulös erscheint die Herkunft des Koi.
Laut Überlieferung wurden die ersten Farbkarpfen im 11. Jahrhundert vor Christus in China schriftlich erwähnt.
In China steht der Koi für Stärke. Er ist der einzige Fisch, der die Wasserfälle des gelben Fluss bezwingen kann.
Vor mehr als hundert Jahren hat der Koi in deutsche Teichanlagen Einzug gehalten.
Richtig los ging es mit der Verbreitung des Farbkarpfens aber erst Ende der 1950er Jahre. Durch immer bessere Verkehrsverbindungen begann der Siegeszug dieser Tiere rund um die Welt.
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(Foto: Dirk Reiter) Grundeln wirken mit ihrem bulligen Kopf und dem großem Maul sehr furchteinflößend. Rhinogobius candidianus macht da keine Ausnahme.
Bisher fristeten die Grundeln (Gobiidae) ein eher unbedeutendes Dasein in deutschen Süßwasseraquarien. Warum eigentlich?
Mit ihren langestreckten Körpern und den bulligen Köpfen, den nach oben stehenden Augen, den großen Mäulern und den sichtbar zweigeteilten Rückenflossen sehen sie etwas furchteinflößend aus. Ob es daran liegt?
Die unter den Brustflossen liegenden Bauchflossen sind zu einer trichterförmigen Saugscheibe zusammengewachsen. Mit Hilfe dieser Saugscheibe heften sie sich auf harten Oberflächen wie Stein oder Felsen an.
Inzwischen erfreuen sich die Grundeln größerer Beliebtheit. Tendenz: steigend.
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Ein kleiner Vertreter der Ährenfische. Iriatherina werneri "rot" ist ein beliebter Bewohner auch kleinerer Aquarien.
Zu den zunehmend beliebten Aquarienfischen gehören die Ährenfische, wissenschaftlich genauer, zu den “Ährenfischartigen”.
Ein kleiner Vertreter dieser Ordnung ist Iriatherina werneri aus der Familie der Regenbogenfische. Die deutsche Bezeichnung lautet Filigran- oder Prachtregenbogenfisch und wie der Name schon erahnen lässt, sind diese Fische hübsch und bunt.
Mit einer Endgröße von 4-5 cm sind sie schon in einem 54 l Gesellschaftsaquarium zu pflegen, zusammen nur mit anderen kleinbleibenden Arten.
Im Handel werden drei verschiedene Farbformen angeboten. Die rot/graue Variante gibt es am häufigsten, aber auch die rote oder gelbe Variante ist hin und wieder zu erwerben.
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Der Black Molly (Poecilia sphenops var. Black). Diese beliebte Zuchtform ist seit 1909 bekannt!
Die Wildform von Poecilia sphenops ist grau gefärbt und in Mexico, Kolumbien und in Venezuela weit verbreitet.
Schon vor mehr als 100 Jahren erfolgten die ersten Importe der Art. Die erste daraus entstandene Zuchtform ist der seit 1909 bekannte und beliebte Black Molly.
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Zuchtformen mit unterschiedlicher Farbgebung.
Die Zuchtziele werden seit 1989 durch internationale Standards fixiert.
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Südöstlich von Taipeh entdeckt das Expeditionsteam diesen idyllischen Gebirgsbach.
Wieder zieht es unsere zwei Weltenbummler Mura Kilic (Kameramann bei AquaNet.TV) und Dirk Reiter (Garnelenliebhaber und Hobbyzüchter) hinaus in die Natur.
Ob es die Zeit der berühmten “Kirschblüte” im Yilang ist, werden wir leider nicht erfahren.
Die beiden Jungs haben es auf das nasse Element abgesehen und erforschen einen weiteren Gebirgbach.
Mit von der Partie ist der Verleger Mr. Chou mit seinen Freunden.
Welche Wasserbewohner sich in diesem Gebirgsbach (etwa 80 km von Taipeh entfernt) tummeln, interessiert auch die heimischen Aquarianer.
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Auch in Taiwan scheint nicht immer die Sonne. Die beiden Weltenbummler besuchen die Sing Chang Koi Farm.
Immer mehr Bereiche der Aquaristik werden von Frauen erobert.
Auch in Taipeh, der Hauptstadt Taiwan hat dieser Trend Einzug gehalten.
Am Randgebiet von Taipeh leitet Miss Chung erfolgreich die Koifarm Sing Chang Koi.
In den Ländern Asiens stehen Fische dieser Art für “Glück und Wohlstand”. Deshalb wird bei der Zucht und Pflege der Koi besonders auf Qualität und Gesundheit der Tiere geachtet.
Miss Chang gewärt mit Kompetenz und Fachwissen den beiden Weltenbummlern Mura Kilic (Kameramann bei AquaNet TV) und Dirk Reiter (Garnelenliebhaber und Hobbyzüchter) einen Einblick in ihren Arbeitsbereich.
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(Foto: Ingo Seidel) Puntius tetrazona, die Sumatrabarbe
Barben im Aquarium? Selbst “alte Hasen” unter den Aquarianern winken kopfschüttelnd ab. Allen voran hat die Sumatrabarbe unter diesem schlechten Ruf zu leiden.
Unruhige Fische, die sich wie Raubritter auf die schönen Flossen der anderen Aquarienbewohner stürzen und diese zerfleddern.
Trotzdem werden diese Tiere im Handel angeboten und haben eine “Fan-Gemeinde”, die diese frechen Gesellen nicht in ihrem Aquarium missen möchten.
Sind Barben nun wirklich freche Rüpel im Aquarium oder sind sie besser als ihr Ruf?
Mehr Durchblick? Einfach ein “Klick” auf das gewünschte Bild.
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Seit 1908 ist er der beliebteste Fisch in deutschen Aquarien "der Guppy" (Poecilia reticulata)
Seit mehr als 100 Jahren ist der Guppy ( Poecilia reticulata ) der beliebteste Fisch in deutschen Aquarien. Am Anfang seiner Karriere wurde er in seiner ursprünglichen Form angeboten.
Mittlerweile gibt es den Guppy in zahlreichen unterschiedlichen Farben und Flossenformen zu erwerben. Dies und die Vermehrungsfreudigkeit dieser Tiere steigert bis heute seinen Beliebtheitsgrad.
Hat man sich für Tiere einheitlicher Farbe und Form entschieden ist beim ersten gelungenem Nachwuchs die Überraschung groß! Die Jungtiere haben oft keinerlei Ähnlichkeit mit ihren Eltern.
Wie ist so etwas möglich?
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Zufluss zum Cai River ganz in der Nähe von DaNang in Zentralvietnam.
Leider ist im Hinterland von DaNang durch Rodung ein großer Teil des Regenwaldes zerstört. Starke Erosionsschäden sind überall sichtbar.
Teilweise fanden wir auch kleine Flüsse ohne jegliches Leben und nur mit Fadenalgen bewachsen. Außerhalb der Naturschutzgebiete “Song-Thanh” und anderen greift die Zivilisation immer weiter um sich.
Die wachsende Bevölkerung in Vietnam hat natürlich auch ein Anrecht auf gute Lebensbedingungen, aber einen Naturliebhaber schmerzt es schon, die fortschreitende Zerstörung von intakten Biotopen mit ansehen zu müssen.
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Von: Mimbon Aquarium

Ein abendlicher Besucher im Zimmer. Die Aga- oder Riesenkröte Bufo marinus.
Das wesentliche Ziel der Märzexpedition in Französisch-Guayana haben wir erreicht, nämlich den Fang von Retroculus septentrionalis. Und wir haben auch etliche Garnelenarten entdeckt und gefangen.
Deshalb wollen wir es in den letzten Tagen etwas ruhiger angehen lassen. Aber wie so oft kommt etwas dazwischen.
Wir bekamen einen “Geheimtipp”. “Fahrt zum Creek Matiti,” hieß es, “ein klarer Bach mit vielen Fischen.”
Als echte Vollblut-Aquarianer hielt es uns nicht mehr auf der Veranda. Wir sind los, um zu sehen was dieses Gewässer zu bieten hat.
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Jede Menge Anemonenfische warten auf den Verkauf. Dieser Großhändler hältert nur Seewassertiere.
Am Montag ist Roland Numrich in Südvietnam angekommen. In Ho-Chi-Minh-Stadt, das heute wieder Sai Gon genannt werden darf, hat er einen örtlichen Exporteur besucht.
Wie so häufig in Asien haben diese Exporteure nur die Seewassertiere in der Anlage sitzen, die Süßwasserfische werden nur auf Bestellung bei den Züchtern und Fängern geordert.
Die einzigen Süßwassertiere waren kleine Süßwassergarnelen als Futtertiere für die Seepferdchen! Immerhin führt das zu einer artgerechten Haltung.
Es gibt hier eine recht große Auswahl an Seewasserfischen, Mördermuschen, Stein-und Weichkorallen zu sehen.
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Von: Mimbon Aquarium